Die „jugoslawische BB“: Schönheit anders als gedacht – Eine Zugfahrt durch drei ehemalige jugoslawische Teilrepubliken

Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach über das Eisenbahnwesen im ehemaligen Jugoslawien berichtet (s.u.).

Heute möchten wir auf einen an anderer Stelle erschienenen Bericht zu einem diesbezüglichen Thema hinweisen. In der Sommerausgabe der respektablen Zeitschrift „BahnEpoche- Geschichte, Kultur und Fotografie der klassischen Eisenbahn erschien nämlich aus der Feder des Autors dieses Blogs der Beitrag

„Die jugoslawische BB: Tunnel, Tote, Tito – Eine Reise Belgrad-Bar, eine der anspruchvollsten Trassen Europas“

Wer erfahren möchte, wie es ist, zusammen mit einem „Mickey-Mouse-Mann“ und bierdosentrinkenden Australiern in einer schon etwas in die Jahre gekommenen Zuggarnitur durch pittoreske Gebirge, Wiesen und Wälder von Belgrad aus an die Adria zu reisen, dem sei dieser Beitrag empfohlen. Weiter wird darin über die politischen Verwicklungen, die dieser Bau auslöste, über die Finanzierung des Projekts durch frühe Formen des Crowd Funding und über tödliche Unglücke berichtet.

Lesenswertes Heft

Das Heft ist insgesamt lesenswert und nimmt einen mit vielen informativen und ansprechend geschriebenen Beiträgen, sehenswerten Fotos und mit einer beigelegten DVD mit fast einer Stunde Spielzeit mit in vergangene Eisenbahnzeiten.

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„Zum Zug kommen“ (sorry, das Wortspiel konnten wir uns nicht verkneifen) ebenso Eisenbahnunfälle aus Rheinhessen in den 1930/40ern, Ludwig Erhard bei einer Bahnfahrt, der Eisenbahnalltag anno 1958, die Dampflokzeit im Ruhrpott und viele andere Themen rund um die Schienen, die für manche die Welt bedeuten.

Viel Stoff zum Lesen für einen langen Abend!

Jugoslawische Musik zum Thema „Bahnfahren“

Als musikalischer Hintergrund bei der Lektüre des sechsseitigem Beitrags zur Belgrad-Bar-Strecke empfehlen wir zum einen das traditionell gehalten „Beograde, Bar te zove“ (Belgrad, Bar ruft Dich) von Lepa Lukić, das damals so etwas wie der offizielle Promo-Song für die neue Bahnstrecke war,  und – aus der Abteilung Rock  „Selma“ von der bosnischen Gruppe Bijelo Dugme (Weißer Knopf), in dem ein junger Mann seine Angebetete zum Zug bringt und ihm, statt der Eröffnung seiner Liebe, zum Abschied nur ein oberlehrerhaftes „Bitte lehn` Dich nicht aus dem Fenster“ einfällt.

Passend auch von Riblja Čorba (Fischsuppe) das Lied Zadni voz ca Čačak (Letzter Zug nach Čačak), eine übersetzte Coverversion des 60s-Songs Last Train to Clarksville der Monkees.

Weiteres zum Thema Eisenbahn auf exyusite.net

Zum Thema „Eisenbahn in Jugoslawien“ finden Sie auf exyusite.net außerdem Beiträge zu folgenden Themen:

Fortsetzungen sind geplant.

Demnächst stellen wir die Lok „Lovcen“ aus den Orrenstein & Koppel Werken in Berlin Drewitz vor, die auf der (teilweisen) Vorläuferstrecke des Belgrad Bar-Gleises von 1910 bis 1959 sage und schreibe 420 000 km zurückgelegt hat, in Word und Bild vor.

Hier schon einmal ein erster Appetitanreger:

Lovcen Herstellerschild

 

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