Bosnian-hercegovian Grafitti: Kritik und Hoffnung

Simon & Carfunkel singen:

The words of the prophet are written on the subway walls

Dort, wo es – wie in Bosnien und Herzegowina – keine U-Bahnen gibt, müssen Häuserwände und Bauzäune als Untergrund für die Botschaften der Weisen herhalten. Diese Erkenntnisse befassen sich meist mit der politischen Situation im Lande.

Friedhöfe Glamoc (23)

Womit uns der Dichter vermutlich sagen will, dass es viele Lügen um uns herum gibt, die wir nur erkennen, wenn wir uns die Gabe zur unvoreingenommenen Wahrnehmung nicht nehmen lassen.

Und im religiös geteilten Mostar beklagt einer den Mißbrauch der Religion durch die Politik:

Mostar Street Art Religion Bauzaun

Hier hat Religion rein gar nichts mit Gott zu tun!

Ein paar Meter weiter beklagt er, die Besserwisserei vieler:

Mostar Street Art Sokrtaes gibt es hier nicht Bauzaun

Die Erkenntnis von Sokrates, dass wir nur wissen, dass wir nichts wissen, ist in meinem Land nicht erhältlich.

Der Autor der folgenden Zeilen hat noch Hoffnung, dass es besser wird:

Mostar Street Art Hope rises

Es ist schön, dass es noch Hoffnung gibt, und Menschen, die nicht auf das Trennende, sondern auf das Verbindende schauen:

Mostar Street Art alle unter selbem Himmel

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