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Niš, die drittgrößte Stadt Serbiens, liegt von Deutschland aus gesehen, irgendwo im Nirgendwo. Wenn man dort ist, bekommt man jedoch einen anderen Blick auf Europa.

Zugegeben: Die Wege von dort führen nicht unbedingt direkt nach Rom. Aber die Wegweiser über der Ampel im Stadtzentrum zeigen den Weg zu einigen anderen europäischen Hauptstädten. Die Straßenschilder sind also internationaler als in manch anderer Stadt, die sich weltläufiger geriert.(Und Rom ist in dieser Gegend ohnehin nicht das Maß der religiösen Dinge.)

Wer genau hinsieht, bemerkt auch, dass Athen und Skopje, die sich im politischen Leben ja nicht unbedingt nahe sind, hier einträchtig in ein Feld passen.

Vielleicht sollte man die nächsten Gespräche zwischen Athen und Skopje in Niš organisieren? Der Blick auf dieses Schild relativiert einiges.