All that Serbian Jazz: Festivals in historischer Umgebung

Sind Sie Jazz-Fan und möchten einmal zu einem Jazz Festival in etwas anderer Umgebung? Dann auf nach Serbien!

Nišville: (Fast) alles – außer Country

In südserbischen Niš (ausgesprochen: Nisch) findet vom 8. bis 11. August das Nišville International Jazzfestival statt, dessen musikalische Spannweite weit über das namensgebende Genre hinausreicht.

Neben Jazz auf vielen Bühnen (darunter auch einer in der historischen Festung) und in allen Variationen bis morgens um 5:00 Uhr gibt es dort beispielsweise auch eine Hip Hop Stage und am Sonntag, dem 11. August tritt auf der Earth/Sky Stage Altrocker Bob Geldorf auf. (Nicht als Main Act, diese Rolle steht – Ehre, wem Ehre gebührt – dem Vlatko Stefanovski Trio aus Nordmazedonien zu. )

Von der Vielfalt im letzten Jahr (Manhattan Transfer waren ebenso vertreten wie mongolischer Jazz) kann man sich anhand der Videomitschnitte unter http://nisville.com/en/nisville-video-2018/ überzeugen.

Bei diesem Programm dürften unvergessliche Sommernächte mit „Jazz around the Clock“ garantiert sein.

Jazziger Oktober beim Belgrade Jazz Festival

Wer erst später im Jahr Zeit hat, dem sei vom 22. bis 27. Oktober das Belgrad Jazz Festival empfohlen.

Belgrad Jazz (14)

Belgrad Jazz Festival, das ist bestimmt etwas Neues, meinen Sie?

Weit gefehlt. Es feiert heuer sein 35. Jubiläum, das Ganze begann also schon 1984.

Jazz in Serbien: Eine lange Geschichte

Aber auch damals war Jazz in Belgrad schon ein aller Hut. Anhand einer Freiluftausstellung im Park der Festung Kalemegdan kann man derzet sehen, dass internationale Jazzgrößen schon im Jahrzehnt vorher regelmäßig in Belgrad gastierten.

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Die Anfänge des Jazz in Serbien gehen aber noch lönger zurück. Die serbische Wikipedia schreibt dazu:

Џез је у Србију стигао практично истовремено када и у више других земаља континенталне Европе – почетком 1920-их година/Der Jazz kam praktisch gleichzeitig nach Serbien wie der in die anderen Staaten Kontinentealeurops kam – Anfang der 1920er.

Weiter berichtet sie, dass es zuerst unregelmäßige Auftritte ausländischer Gruppen gegeben hätte. Soweit nachvollziehbar fand dann am 22. November  1923 im soeben gegründeten Hotel Palas die erste regelmäßige Jazz-Tanz-Veranstaltung statt, bei der es Dizzeyland, Shimmy und Foxtrott gab.

Der Jazz machte in Serbien auch vor dem Königshaus nicht halt. Am Reiterball des Jahres 1924, der von einem Jazz Orchster bespielt wurde, nahmen auch König Aleksandar und Königin Marija teil.

Sie sind also in bester Gesellschaft beim Jazz in Serbien.

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