Derzeit verhandeln Griechenland und Mazedonien im sogennannten Namensstreit, der bereits seit 1991 andauert.
Bis die Fahnen beider Länder auf dem Balkan an einem Mast hängen, dürfte es also noch etwas dauern. Woanders ist man da schon weiter:
Wer etwa linksrheinisch von Bonn nach Köln radelt,
kann an einem Bootshaus einen reich dekorierten Fahnenmast sehen. Neben der Flagge einer Mineralölgesellschaft findet sich dort die Fahne des Freistaats Bayern, aber auch diejenige Mazedoniens, einträchtig vereint mit derjenigen Griechenlands.
Ein gewisser Abstand macht also Dinge möglich, die anderswo nur schwer denkbar sind.
Vielleicht könnte die Klöner Band „Höhner“ ihrem lokalen Hit „Levve und levve losse“ noch einen Vers hinzufügen, um die griechisch-mazedonischen Beziehungen zu verbessern. Etwa so:
Dä ein es Griech` – dä andre Mazedon
….Einfach levve un levve loße
dennd mr sitze he all em selve Boot.
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