Weitere Belgrader Street Art verschwindet in ewigen Jagdgründen

Der Schwund in der Belgrader Street Art-SzeneStreet Art-Szene, über die wir schon öfter berichtet haben, geht weiter. Dieses Mal sind es keine Konkurrenten, die mit der Dose in der Hand, bestehende Murale übersprayen und keine Bauarbeiten, denen die Gebäude, auf denen sie aufgebracht sind, zum Opfer fallen, sondern Renovierungen von Altbauten.

„Zurück zur Natur“ à la Beograd na vodi

Prepuštanje prirodi" (Der Natur überlassen) steht in großen Lettern auf einem der vielen Bauzäune rund um das umstrittene Mega-Bauprojekt "Beograd na vodi/Belgrade waterfront". Aus der Aufschrift soll man wohl folgern, dass man sich hier in Zukunft der Natur überlassen kann und/oder, dass hier zukünftig die Natur sich selbst überlassen werden wird. Werbesprüche dürfen schon mal übertreiben. Aber der hier ist mehr als vermessen!

Fehlinvestitionen: Ruinen, aus denen keiner aufersteht

Es gibt sie überall: Fehlinvestitionen. Aber im ehemaligen Staat scheint es sie jedoch weitaus häufiger zu geben als anderswo. Am augenscheinlichsten sind die Fehlinvestitionen, die Ruinen zurücklassen. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. In Bosnien und Herzegowina waren es nicht selten der Krieg - oder die Rachsucht von "Rückeroberern", die Wohn- und Wochenendhäuser dauerhaft unbenutzbar gemacht... Continue Reading →

Subotica: Jugendstil-Perle und Peace City mit 200 verschiedenen Namen

Wer auf der Europastraße 75 von Budapest nach Belgrad fährt, sollte einen Abstecher nach Subotica einplanen. Außer dieser originellen bodenständigen Skulptur ... ... gibt es dort nämlich noch vieles anderes zu sehen. Kein Wunder: Subotica ist die zweitgrößte Stadt der zu Serbien gehörenden Autonomen Provinz Vojvodina und Schnittpunkt verschiedener Kulturen. Eine Stadt, zweihundert Namen Da... Continue Reading →

„Hey Hato“ in Montenegro hat auch uns etwas zu sagen

Was steht dort auf diesem Graffiti in kyrillischer Schrift an einer Wand in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica ? Entschlüsselung eines kryptischen (kyrillischen)  Graffiti „Hey“ scheint man zu lesen.  Und dann "Hato". Also vielleicht: "Hallo Hato"? Wenn man jedoch weiß, dass im Kyrillischen das lateinische "H" ein "N" ist, liest man: "Ney Nato". Was auch noch... Continue Reading →

Mazedonien: Chronik einer vorhersehbaren Eskalation

In Demokratien sollten Regierungswechsel eine normale Sache sein. Nicht so in Mazedonien - leider ! Sturm auf das Parlament und Gewalt In Skopje haben Anhänger der bisherigen Regierung das Parlament gestürmt, weil sie die Bildung einer neuen Regierung durch die frühere Opposition verhindern wollten. Dabei  gab es mehr als 100 Verletzte und der Südosteuropaexperte Dušan... Continue Reading →

Russischer Geldsegen aus sowjetischen Zeiten „kapitalisert“ bosnisch-herzegowinischen Staatsaufbau

Bosnien und Herzegowina hat einen komplizierten Staatsaufbau. Es besteht aus mehreren Teilen, die nicht immer so zueinander stehen, wie man es als Außenstehender wohl vermuten würde: So heißt einer dieser Teile „Föderation“, ist aber nicht die höchste staatliche Ebene, sondern nur einer von drei Bestandteilen des Gesamtstaats. Zwei dieser Bestandteile werden als "Entitäten" bezeichnet. Dies... Continue Reading →

Dreimal kannst Du lesen!

Jugoslawien war ein Vielvölkerstaat mit vielen Sprachen. Reste der damaligen Kultur findet man heute noch in der zu Serbien gehörenden Autonomen Provinz Vojvodina, insbesondere nahe der ungarischen Grenze. Ob Baustellenwarnung, Schild der Stadtbibliothek, Straßenschild oder Eingangstor zum "Grünen Markt": Alles ist dreisprachig, nämlich Serbisch, Kroatisch und Ungarisch. Wir meinen: То је добро! To je dobro... Continue Reading →

Cockta macht mehr draus (und hat mehr drin)

Coca Cola war auch in den sozialistischen Staaten ein Symbol westlicher Lebensart und deshalb begehrt, aber lange unerreichbar. Aus diesem Grund entstanden in diesen Ländern verschiedene Konkurrenz- oder Ersatzprodukte, die es der Bevölkerung erlauben sollten, ihren Cola-Durst zu löschen, ohne dass dafür wertvolle Devisen in das dekadente westliche Ausland fliessen mussten. In der DDR waren... Continue Reading →

Take me back to my boat on the parking lot

Ein Motorboot in Kroatien zu haben, muß eine schöne Sache sein. Aber vermutlich weniger, wenn es alleine auf einem Anhänger am Autobahnrastplatz Plitvice in der Nähe von Zagreb steht. Den Grund dafür muß man nicht lange suchen: Das Rad des Anhängers ist kaputt. Das kann ernstliche Probleme machen, wenn man von der Schweiz (von daher... Continue Reading →

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